

Für die Klassen Kö24 und ReVa24 stand ein besonderer Projekttag auf dem Programm: Beim Fischer hinter der Plattenburg drehte sich alles um die fachgerechte Verarbeitung von Forellen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen nicht nur anwenden, sondern viele Arbeitsschritte direkt selbst erleben und umsetzen.
Zu Beginn wurde gezeigt, wie die Forellen aus dem Hälterbecken entnommen und für den weiteren Transport vorbereitet werden. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das fachgerechte Betäuben und Töten der Tiere. Danach folgten das Ausnehmen, Säubern und Filetieren der Forellen. Gerade diese praktische Arbeit machte deutlich, wie viel Sorgfalt, Genauigkeit und Fachwissen in der Verarbeitung von Fisch steckt.
Besonderes Augenmerk lag dabei auf einem sauberen und verantwortungsvollen Arbeiten. Auch die Weiterverarbeitung spielte eine wichtige Rolle: Die fertigen Filets wurden vakuumiert und beschriftet, damit sie fachgerecht gelagert und transportiert werden konnten. Einige Forellen wurden zudem für das Heißräuchern vorbereitet. So lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Möglichkeiten kennen, Fisch professionell weiterzuverarbeiten.
Der Projekttag bot den Klassen eine wertvolle Gelegenheit, Unterrichtsinhalte in der Praxis zu erleben. Solche Erfahrungen stärken nicht nur das fachliche Können, sondern auch das Verständnis für Qualität, Sorgfalt und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die diesen lehrreichen Tag bereits zum 3. Mal ermöglicht und begleitet haben.
A. Kahmann