OSZ Schüler/innen reisen nach Spanien – virtuell

Corona macht es in diesem Jahr nicht möglich, persönlich nach Spanien zu reisen und die Sprache hautnah zu erleben. Daher haben sich unsere Lehrer Herr Ehmann und Frau Liane Richter eine Alternative einfallen lassen und unser Schuladministrator Herr Blaese schuf die technischen Voraussetzungen dafür.

Während eines Online-Kurses der Cervantes Escuela Internacional Málaga reisten wir mit unserem spanischen Lehrer Manuel quer durch das Land; dabei übten wir Wegbeschreibungen am Beispiel von Málaga und Verkehrshinweise, aber auch Berufsgruppen und ihre Tätigkeiten standen im Fokus.

Eine Sprache lebt davon gesprochen zu werden und auch wenn wir das wöchentlich im Unterricht tun, ist es doch eine neue und sehr aufregende Situation, direkt mit einem Muttersprachler in Kontakt zu treten und die eigenen Sprachkenntnisse anzuwenden. Unser hiesiger Spanischlehrer Herr Ehmann war während der Onlinestunden stets an unserer Seite, ermutigte uns und half bei Fragen weiter, so dass wir schnell die Scheu verloren und die Vorteile des Programms für uns zu nutzen lernten.

Wir als Schüler sind begeistert von den Möglichkeiten, die uns das Programm bietet, denn so kann man auch in diesen Zeiten Menschen auf der ganzen Welt treffen, mit ihnen in Kontakt treten sowie landeskundliche und sprachliche Kenntnisse erweitern.

Natürlich ersetzt so ein Onlinekurs nicht die Erfahrungen und Erlebnisse, die man vor Ort im sonnigen Süden Spaniens sammeln könnte, aber es ist ein kleiner Trost und wer weiß… wahrscheinlich können zukünftige Schüler/innen des OSZ Prignitz wieder nach Spanien reisen, dort die Sehenswürdigkeiten Andalusiens erkunden, in Restaurants und Cafés ihre Sprachkenntnisse anwenden und die Cervantes Escuela mit ihren sympathischen Lehrkräften persönlich kennenlernen. Wir drücken euch die Daumen!

Da in diesem Jahr kein „Tag der offenen Tür“ an den Schulen stattfindet, verweisen wir auf unsere Homepage, auf der man sich über die verschiedenen Bildungsgänge am OSZ Prignitz sowie über Fächerbelegungen in der Gymnasialen Oberstufe, u.a. Wirtschaftswissenschaften als Leistungskurs und Spanisch als 2. Fremdsprache, informieren kann. Außerdem findet ihr hier die Anmeldefristen und notwendigen Voraussetzungen für den Besuch der Abiturstufe.

Eure Emma David (Klasse 13 am OSZ Prignitz)

Heilerziehungspflege (er)leben

Wir, die Heilerziehungspflege Klasse 18 aus dem Oberstufenzentrum Prignitz, arbeiten an einem Medienprojekt in Form eines Filmdrehs. Dieser Film soll den Beruf der Heilerziehungspflege genauer darstellen und in Zusammenarbeit mit den regionalen Einrichtungen auf die Wichtigkeit dieses Berufszweiges hinweisen. Dabei haben wir Unterstützung von dem Lebenshilfe Prignitz e.V.,
AWO Prignitz e.V. und vom CJD Berlin-Brandenburg erhalten. In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei diesen drei Trägern bedanken.
Da wir am Oberstufenzentrum immer mehr feststellen, dass die Anzahl der Bewerbungen für diese Ausbildung rückläufig sind, haben wir uns dazu entschieden, mit der professionellen Unterstützung von Juliette Cellier, dieses Projekt zu gestalten. Somit wollen wir einen kurzen Einblick in das
Berufsfeld geben, verschiedene Einrichtungen und Dienste vorstellen und eigene Berufserfahrungen mit einbringen….
denn Heilerziehungspflege bedeutet mehr als nur Pflege!
Viel mehr ist es das füreinander da sein, das Kennenlernen verschiedener Menschen aus allen Altersgruppen, die Hilfestellung und Unterstützung in allen Lebenslagen und vieles mehr.
 
Ziel unseres Projektes ist es also, dass unser Film öffentlichkeitswirksam genutzt wird, um somit
mehr Einblick für interessierte Bewerber zu geben.
Wenn Ihr motiviert seid, dann bewerbt euch bis zum 22.02.2021 am Oberstufenzentrum Prignitz.
Mehr Infos findet Ihr auf unserer Homepage: www.wordpress.osz-prignitz.de.
 

Hier geht`s zum Film:

https://youtu.be/uUO2-droZLU

Bewerbungstraining mit der BFS-G Plus Klasse A.19

„Bewerbungen schreiben“ ist immer eine Herausforderung. Es geht zum einen darum als Bewerber*in den potenziellen Arbeitgeber bzw. die potenzielle Arbeitgeberin mit guten Argumenten von sich überzeugen zu können. Zum anderen sollte auch jede Bewerbung stets individuell gestaltet und auf das entsprechende Unternehmen bzw. den Ausbildungsbetrieb zugeschnitten sein. Aus diesen Gründen ist es wichtig, sich mit dem Thema „Bewerbungen schreiben“ etwas genauer zu befassen. Das wurde im Rahmen des Projektes „Türöffner: Zukunft Beruf“ mit Schülerinnen und Schüler (SuS) der BFS-G Plus Klasse A.19 im Januar 2021 umgesetzt.

Die SuS nahmen an einem durch die Projektmitarbeiter*innen organisierten zweiwöchigen Bewerbungstraining in der Bildungsgesellschaft mbH in Pritzwalk teil, um die Grundlagen einer guten Bewerbung zu erlernen. Für die SuS mit Migrationshintergrund ist solch ein Projekt immer wieder eine neue Herausforderung, da viele von ihnen das deutsche Ausbildungssystem erst kennenlernen müssen.

Zu Beginn wurde mit jedem der SuS eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt. Anschließend sind verschiedenste Kompetenzen durchgesprochen worden, um sich dann selbstreflektierend besser einschätzen zu können. Im weiteren Verlauf wurden die beruflichen Interessen sondiert und den SuS sind verschiedene Online-Plattformen näher vorgestellt worden – u.a. Internetseiten, die für eine Stellenrecherche relevant sind genauso wie Seiten, auf denen die SuS zusätzliche Tipps und Tricks für eine Bewerbung finden können.

Nach dieser umfangreichen Vorarbeit widmeten sie sich dann dem Erstellen der Bewerbungsunterlagen. Die Dozent*innen verfassten mit den SuS einen Lebenslauf und verschiedene Varianten für ein Anschreiben. Abschließend wurde mit den SuS noch ein Vorstellungsgespräch geübt, damit jeder einmal diese Situation vorab live erlebt hat. Für die BFS-G Plus Klasse A.19 war es ein lehrreiches Projekt, in dem alle SuS etwas für sich persönlich mitnehmen konnten und neue Methoden kennengelernt haben
Jana Hückel
Koordinatorin – Lokale Koordinierungsstelle „Türöffner: Zukunft Beruf“

Gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.