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Algenprojekttag am OSZ

Am 25.06.2018 führten die Auszubildenden im Gastronomie Bereich einen Projekttag gemeinsam mit Jörg Ullmann, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Projektleiter der Algenfarm in Klötze, durch.
Am Anfang hielt Herr Ullmann einen wissenswerten Vortrag über die Klassifizierung und die Bedeutung der Algen für den Menschen. Dabei wurde auf den Einsatz von verschiedenen Algen in der Kosmetikindustrie und vor allem im Nahrungsmittelbereich eingegangen. Insgesamt 70% der Lebensmittel werden unter Zusatz von Algenprodukten hergestellt.So werden zum Beispiel grüne und blaue Haribo Gummibären mit Farbstoffen aus der Spirulina und Chlorella Alge eingefärbt. Weiterhin kann man mit dem Algenprodukt, ‚Bobei‘,   Rührkuchen oder auch Eierkuchen vollkommen ohne Butter und Eier herstellen.

Interessant ist dabei auch der erheblich verringerte Brennwert, so dass nicht nur vegan orientierte Esser sondern auch Kalorienbewusste hier ein passendes Produkt zur Hand haben. Die Firma Roquette in Klötze unterstützt auch unterernährte Kinder in Kolumbien. Der extrem hohe Eiweißgehalt, etwa 70%, verhindert die Mangelerscheinungen, wie zum Beispiel Hungerbäuche.
Die Auszubildenden des OSZ erhielten nach dem Vortrag die Möglichkeit selber mit Algenprodukten zu arbeiten. Unterstützt wurden sie von Herrn Ullmann und einer Mitarbeiterin, sowie den Fachlehrern des OSZ.

So bereiteten die Kochlehrer Anne Sommer und Andreas Warmus den Sushi Reis vor, der besonders klebrig sein muss.

Organisiert wurde dieses Projekt von der Fachlehrerin Jana Gießler, die im Vorfeld  auch die Firma in Klötze besichtigt hatte. Eine besondere Herausforderung war auch der Einkauf der Lebensmittel, wie zum Beispiel Lotuswurzel, Wakame, Miso.
In gemeinsamer Arbeit der Auszubildenden wurde ein 4 Gang Menü hergestellt. Als Vorspeise gab es eine Miso Suppe mit Wakame und Lotuswurzel. Das Zwischengericht war ein zweifach gerollter und mit Mango—Erdberrcreme aromatisierter gefüllter Eierkuchen mit Bobei und Chlorella Pulver, verantwortlich für die grüne Farbe.

Besonderen Spaß hatten die Auszubildenden bei der Herstellung des Sushi, gerollt in Nori Blättern. Als Abschluss gab es eine mit Spirulina —blau gefärbte Schlumpfmerengada, die durch die Verwendung von Kokosmilch und gefroren pürierten Bananen ein besonders schmackhafter Sommerdrink ist.

Jana Gießler

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Sportfest der Abteilung 2

Am gestrigen Montag fand das diesjährige Sportfest der Abteilung 2 in der Quandt-Halle in Pritzwalk statt.

Vorbereitet durch die Sportlehrer der Abteilung maßen sich die Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres in den Disziplinen Tischtennis, Fußball und Volleyball.
Die Wettkämpfe waren von Kampfgeist und Fairness geprägt.
Gegen 13:00 Uhr standen die Gewinner fest und die Siegerehrung konnte vorgenommen werden.
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei den Sponsoren der Veranstaltung, der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und der Sparkasse Prignitz.

Bilder der Veranstaltung können im geschützten Bereich auf der Seite „Bilder“ angesehen werden.

„LIGHTLINER“ macht Station im OSZ Prignitz

Wenn es um die richtige Arbeitsplatzbeleuchtung geht, kann die Firma Waldmann der richtige Ansprechpartner sein. Seit gut 50 Jahren entwickelt die Firma verschiedenste Lichtlösungen. Der „LIGHTLINER“ machte am 30.05. auch Station im OSZ Prignitz in Wittenberge. Die Auszubildenden verschiedener Ausbildungsberufe und Schüler bekamen von den Experten Informationen zum Thema Beleuchtungstechnik und zu Neuheiten auf diesem Gebiet. Eines der Top-Themen hieß – Biodynamische Beleuchtung. Dabei geht es um den Einfluss von künstlicher Beleuchtung auf den menschlichen Körper. Um das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu fördern, hat die Firma Waldmann spezielle Leuchten dazu entwickelt. Ein sehr interessanter Aspekt, fanden die Azubis.
                                                                                                                                                       Ingo Guhl

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Exkursion der Fachschule Heilerziehungspflege in die Montessori-Schule Wittenberge

Am 27.05.2018 fand im Rahmen des Lernfeldes 4 unter der Thematik „Inklusion“ eine ganztägige Exkursion zur Montessori-Schule in Wittenberge statt. Im Rotationsverfahren hospitierte die Klasse HEP16 alle Jahrgangsstufen der Schule und nahm am alltäglichen Schulalltag teil (gemeinsame Mahlzeiten sowie Hofpausen). Dabei gewannen sie nicht nur Einblicke in Methoden und Arbeitstechniken der Montessori-Pädagogik, sondern konnten ihre theoretischen Kenntnisse zum Thema Inklusion durch die gelebte Umsetzung des „offenen Ansatzes“ erweitern und vertiefen. Die Montessori-Schule hat nach eigenen Angaben einen 25-prozentigen Anteil von Kindern mit unterschiedlichsten Förderbedarfen, welche mithilfe von Einzelfallhelfern und Sonderpädagogen inklusiv beschult und pädagogisch betreut werden. Damit stellt sich die Montessori-Schule als ein möglicher Arbeitgeber für ausgelernte Heilerziehungspfleger/-innen dar.

In der sich anschließenden Feedbackrunde mit den Kollegen und der Schulleitung der Schule fand ein reger und konstruktiver Meinungsaustausch statt.

Es wurde vereinbart, dass die Exkursion zukünftig mit jeder Heilerziehungspflegeklasse durchgeführt werden sollte, da sie den theoretischen Unterricht sinnvoll ergänzt und gleichzeitig der Berufsorientierung dienlich ist.
Marlen Döring

 

Exkursion zur Berufsorientierung der Berufsfachschule Soziales im Bereich Heilerziehungspflege


Am 15.05. und 22.05.2018 erkundeten die Klassen BFS17A und BFS17B im Rahmen des Lernfeldes 2 eines der zukünftigen Berufsfelder. Dabei wurden die Prignitz Werkstätten der Lebenshilfe besucht, wobei die Schülerinnen und Schüler Einblick in die unterschiedlichsten und vielfältigen Arbeitsbereiche der Arbeitnehmer nehmen konnten. Des Weiteren konnten sich die Lernenden in der anschließenden Gesprächsrunde mit der Leiterin der Einrichtung über das Arbeitsfeld von Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger informieren.
S.Liebner

 

Verlust der Schulklasse droht

Wegen geringer Azubi-Zahlen droht der Weggang der Berufsschulklasse „Kaufmann /- frau für Büromanagement“ / Firmen kämpfen für Erhalt

Tjard Busack hat im August des vergangenen Jahres seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei Vion begonnen. Paul Grotenburg

Prignitz „Der Prignitz-Bonus ist aufgebraucht. Wenn jetzt nicht reagiert wird, dann fällt eine wichtige Ausbildungsmöglichkeit weg“, sagt Bettina Hagemann, Prokuristin bei Hagemann Dienste GmbH, gegenüber unserer Redaktion in aller Deutlichkeit. Damit bezieht sie sich auf die Situation, die derzeit am Oberstufenzentrum in Pritzwalk droht. Wenn sich nämlich für das neue Schuljahr keine 16 Auszubildenden für eine Klasse im Beruf „Kaufmann /- frau für Büromanagement“ finden, dann droht der Weggang dieses theoretischen Teils der Ausbildung aus der Prignitz. Um dieses Desaster zu verhindern, haben sich drei Prignitzer Unternehmer zusammengeschlossen. Die Vormark Kochkultur GmbH, Hagemann Dienste GmbH und Vion Perlberg gehen damit einen bislang eher ungewöhnlichen Weg. „Gemeinsam als Unternehmer betonen wir, wie wichtig dieser Ausbildungsberuf für Betriebe ist und appellieren an andere Firmen, sich stärker an der Nachwuchsgewinnung zu beteiligen“, sagt Roy Hartung, Chef der Kochkultur und Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Prignitz, gegenüber unserer Redaktion.

Die jetzt drohende Situation hat sich bereits in den vergangenen Jahren angedeutet. Die Schulklasse des vergangenen Jahres besuchen derzeit sechs Auszubildende. In den Jahrgängen zuvor waren es zehn bzw. zwölf Azubis. „Wir haben da schon eine Ausnahmegenehmigung vom Schulamt gehabt“, erklärt Schulleiter Jan Meyerhoff vom Oberstufenzentrum in Wittenberge, das zu Pritzwalk gehört.

Trotzdem haben viele Firmen anscheinend nicht reagiert. Für das kommende Jahr scheint keine Besserung in Sicht. Bislang habe das Oberstufenzentrum eine Zusage von vier neuen Auszubildenden, so der Schulleiter.

Das soll sich nun ändern, deshalb setzten die drei Betriebe ein Zeichen. „Wir bieten zum neuen Schuljahr im August einen zweiten Ausbildungsplatz an“, erklärt Sylvia Pittack, Leiterin der Buchhaltung bei Vion. Roy Hartung bietet erstmals diese Ausbildungsmöglichkeit an. Sollte die geforderte Anzahl an Auszubildenden nicht erreicht werden, müssen diese ab August nach Neuruppin oder Nauen. „Das sind Wege, die für teilweise Minderjährige, nicht aufzunehmen sind“, erklärt Bettina Hagemann. Sollte die Schulklasse einmal den Weg in die Nachbarkreise gefunden haben, wird es noch schwieriger, irgendwann wieder eine solche in der Prignitz zu etablieren. Dann werden nämlich 25 Schüler für eine Neugründung benötigt. Diese Zahl zu erreichen sei fast unmöglich, sind sich die drei Unternehmer einig.

Gründe für die geringen Auszubildendenzahlen sind der demographische Wandel, die Geburtenrate und die vermeintliche Überqualifizierung der Schüler, wenn sie ihr Abitur absolviert haben. Viele wollen lieber studieren, als eine Ausbildung zu machen. Dennoch wollen die Unternehmen nicht den Kopf in den Sand stecken. Um auf eine Ausbildung zum „Fachmann jedes Büros“, aufmerksam zu machen, seien die Firmen auf den verschiedenen Jobbörsen unterwegs, sprechen Schulen direkt an und sie seien auch im Internet präsent, erklärt Sylvia Pittack. Die unterschiedlichen Branchen, aus denen die Betriebe sind, verdeutlichen, dass der Job des Kaufmanns für Büromanagement universell einsetzbar ist und es deshalb besonders wichtig sei, ihn hier in der Region zu erhalten, so Hartung. Über mögliche Lösungsvorschläge für die Zukunft haben sich die Initiatoren ebenfalls schon Gedanken gemacht. „Vielleicht lassen sich manche Ausbildungsgänge, in denen es thematische Überschneidungen gibt, für einzelne Fächer zusammenlegen“, schlägt Pittack vor.

Jugendliche, die sich derzeit in der Situation befinden, Gedanken über ihre Zukunft zu machen und interessiert an der Ausbildung sind, mögen sich an das Regionalcenter der Industrie- und Handelskammer in Pritzwalk wenden. Auch für das neue Schuljahr gibt es noch Ausbildungsplätze. Ansprechpartner ist René Georgius (03395 311780 oder rene.georgius@ihk-potsdam.de). Er vermittelt an die Unternehmen.

Paul Grotenburg, SVZ, Der Prignitzer, 23.05.2018, Seite 12

 

Landeswettbewerb im Melken


Strahlende Sieger: Jacqueline Brock, Sarah Marschner und Marleen von Podbielski (vorn, v. l.). Hinter ihnen Henning Jüngerink, Maria Marten, Sophie Schulze, Alexandra Rank und Domenic Ahrens, die ebenfalls beachtliche Leistungen zeigten. (© Isolde Koschenz)

Am 5. April fand in der Agrar- und Milchproduktion GbR Platkow im Landkreis Märkisch-Oderland der brandenburgische Melkwettbewerb statt. An ihm nahmen acht junge Melker/innen teil, die sich in den Disziplinen praktische Melkarbeit, Test auf Eutergesundheit (Milchzelltest) und einem Theorietest zur Milchproduktion einer erfahrenen Jury dem Wettbewerb stellten. Siegerin wurde Jacqueline Brock von der Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH Buchholz, die als Beste Nachwuchslandwirtin aus dem Wettbewerb hervorging. Ihr folgten auf den Plätzen zwei und drei Sarah Marschner aus der Stadtgut Berlin Birkholz KG, Bernau/Birkholz und Marleen von Podbielski, Studentin.

Dieser Wettbewerb wurde vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft finanziell unterstützt, von der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung e.V. organisiert und unter aktiver Mitwirkung des Landeskontrollverbandes, des Landesbauernverbandes Brandenburg e.V. und des Rinderzuchtverbandes Berlin-Brandenburg durchgeführt.

Die drei Erstplatzierten vertreten Brandenburg auf dem 35. DLG-Bundesmelkwettbewerb, der Ende April im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem (Niedersachsen) stattfindet. Dieser verfolgt das Ziel, die überbetriebliche Ausbildung auf dem Gebiet des Melkens und die Vermittlung von Fachkenntnissen in der Milcherzeugung zu unterstützen. Weiterhin soll die Akzeptanz der Verbraucher für die Qualitäts­milcherzeugung sowie das Images der Landwirtschaft gefördert werden. Ein besonderes Dankeschön gebührt der Familie van Damme und dem Betriebspersonal der Agrar- und Milchproduk­tion GbR Platkow, die mit hohem Engagement für optimale Wettbewerbsbedingungen im Betrieb sorgten und zum Gelingen des Wettbewerbes beitrugen.(BauernZeitung, Isolde Koschenz, Ausgabe 16/2018
19. 04. 2018)

Azubis übernehmen Sparkasse

Vom 3. bis 6. April werden angehende Banker in drei Geschäftsstellen die Geschicke eigenverantwortlich in die Hand nehmen


VORSTANDSVORSITZENDER ANDRÉ WORMSTÄDT ÜBERGIBT DEN SYMBOLISCHEN FILIALSCHLÜSSEL AN DIE AZUBIS.

PERLEBERG: Für vier Tage übernehmen zehn Auszubildende der Sparkasse Prignitz nach Ostern drei Filialen, sind hier die Chefs, führen Kundengespräche bzw. beraten jene, managen den Servicebereich mit allem was dazu gehört – kurzum, die Filialen gehören ihnen.

In der Perleberger Karlstraße wird Lea Fanzlau die Geschicke leiten. Sie ist im zweiten Lehrjahr und dann die Chefin im Haus. Eine Herausforderung – „natürlich, aber auf die wir sehr gut vorbereitet wurden“, betont die angehende Bankkauffrau. Fast ein halbes Jahr „Trockentraining“ liegt hinter den jungen Frauen und Männern. An der Seite erfahrener Kollegen sind sie mitgelaufen, haben zugeschaut und sich auch schon selbst mal ausprobiert. Und auch Schule gehörte dazu, ergänzt Lea Marie Erchen. Sie ist im ersten Ausbildungsjahr. Der Service in der Pritzwalker Geschäftsstelle in der Marktstraße ist ihr Metier in der Woche nach Ostern. Ihre Aufgabe? Alles was eben unter Service fällt. Sie ist hinterm Schalter, wird Kundentermine für die Berater machen, Geld bestellen und … Vanessa Bergmann, ebenfalls 1. Ausbildungsjahr, trifft man als Kundenberaterin in der Wittenberger Geschäftsstelle in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße an.

Was auf sie und ihre sieben Azubi-Kollegen zukommt, das wissen sie, „und nicht nur theoretisch“, gestehen die drei lachend. Dennoch werden die vier Tage schon etwas Besonderes, schließlich werden sie eigenverantwortlich eine Sparkassenfiliale führen. Doch gerade das mache es eben auch so spannend, wie der junge Bankernachwuchs gesteht. Sie können zeigen, was sie drauf haben und das stilecht und ohne doppelten Boden. Wobei, auf einsamer Flur lässt man sie nicht, fügt André Wormstädt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Prignitz, an. Doch die erfahrenen Mitarbeiter werden sich im Hintergrund halten. „Zudem ist keiner von uns allein in der Geschäftsstelle. Wir sind ein Team, da hilft einer dem anderen“, betont Lea Fanzlau. Da alle Azubis im Laufe der Ausbildung eben auch alle Bereiche der Sparkasse durchlaufen, dürfte das problemlos klappen. Nadine Grimm, Leiterin Vertriebssteuerung und Projektbetreuerin, ist da ganz optimistisch. Gleichso der Vorstandschef, denn nicht von ungefähr habe man im vergangenen Jahr den besten Azubi im Bereich der IHK Potsdam gestellt. Das spricht für eine gute, solide Ausbildung.

Die Azubi-Filiale allerdings ist eine Premiere. „Projekte im Zuge der Ausbildung gab es bei uns immer“, unterstreicht Nadine Grimm, „jetzt gehen wir einen Schritt weiter“, ergänzt André Wormstädt. „Selbstständiges, eigenverantwortliches Handeln sind gefragt und gefordert.“ Die Azubis sollen ihr bereits erworbenes bankfachliches Wissen im laufenden Geschäftsbetrieb einsetzen und mit Verantwortung umgehen. „Und das können sie“, ist sich der Vorstandschef sicher. Bei der Planung und Vorbereitung des Projektes waren bereits Ideen und Kreativität gefragt. In der Praxis dann nicht minder. Neben Teamgeist geht es dann vor allem auch um Kommunikation. Die Sparkasse ist ein Dienstleistungsunternehmen und den Beweis treten hier vom 3. bis 6. April auch schon die Azubis an. Na dann: Willkommen in den Azubi-Filialen.
(Doris Ritzka, SVZ, Der Prignitzer, 28.03.2018)

Digitale Medien im Ausbildungsalltag

SAVE THE DATE

Die bundesweite Roadshow ‚Digitale Medien im Ausbildungsalltag‘ macht im April Station im Land Brandenburg, am Vier-Länder-Eck zu Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern: Ausbildungsverantwortliche sind eingeladen digitale Lern- und Lehrkonzepte in Übungen zu erproben und zu erfahren, wie diese sie bei ihrer Arbeit unterstützen können.

Merken Sie sich die Veranstaltung am 25. April 2018 in Wittenberge bereits vor!

Veranstaltung:          Digitale Medien im Ausbildungsalltag

Datum:                       25. April 2018, 12:00-17:30 Uhr

Ort:                             VERITAS-Gewerbepark, Wittenberge

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), in Zusammenarbeit mit der BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz GmbH und dem Oberstufenzentrum Prignitz, präsentieren am 25. April interessierten Ausbilderinnen und Ausbilder ausgewählte Medienkonzepte: In praxisorientierten Workshops lernen die Teilnehmenden drei Konzepte kennen, die die Lernortkooperation, den Wissensaustausch sowie die Optimierung von Prozessen in Ausbildung und Facharbeit unterstützen. Die Veranstaltung richtet sich an das Ausbildungspersonal aus Betrieben, überbetrieblichen Bildungszentren, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen sowie andere Interessierte, die in der Berufsbildung tätig sind.

ANWENDERWORKSHOPS: Best-Practice-Fallbeispiele
www.kfz4me.de
Ein didaktisch-methodisches Konzept zur Entwicklung und Nutzung von Erklärvideos

Die Auszubildenden bearbeiten fachliche Aufgaben, erstellen Fachtexte und entwickeln einen MP4-Film über ihren Lösungsweg. Der fertige Film, ein Erklärvideo (Lernnugget) ist dann als offene Lernressource nutzbar und steht für Nachnutzungsszenarien im Modus des „Flipped Classroom“ zur Verfügung.

www.kompetenzwerkstatt.net
Unterstützung der Lernreflexion und Online-Ausbildungsnachweis

Das Konzept „Kompetenzwerkstatt“ unterstützt betriebliches Ausbildungspersonal dabei, Ausbildung arbeitsprozessorientiert und kompetenzfördernd zu planen, durchzuführen und zu überprüfen. Das Ausbildungsportfolio, ein Lernbaustein der Kompetenzwerkstatt, ermöglicht die Dokumentation, die Übersicht und die Reflexion des Gelernten. Dieses kostenfrei nutzbare Tool beinhaltet dazu einen Ausbildungsnachweis, der online geführt und ausgedruckt werden kann.

www.social-virtual-learning.de
Gemeinsames Lernen in der virtuellen Realität

Lernanwendungen mithilfe 3D-Visualisierungen, Augmented Reality und Virtual Reality unterstützen Lernende im Unterricht, virtuelle Maschinen zu erkunden und mit diesen zu interagieren. Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit die Funktionen von Social Virtual Learning mithilfe einer 3D-Brille am Beispiel einer virtuellen Druckmaschine zu erproben.

ONLINE-ANMELDUNG

Melden Sie sich an!

Die Anmeldung ist per Online-Formular auf der Seite www.qualifizierungdigital.de/roadshow möglich.
Auf dieser Seite finden Sie darüber hinaus alle Informationen zum Programmablauf und zu den Workshopinhalten.


Koch-Schulmeisterschaft im Oberstufenzentrum

Mit kalter Gurken-Suppe zum Sieg

Nikola Jankulovski gewinnt die Koch-Schulmeisterschaft im Oberstufenzentrum / Nathalie Walther ist beste Restaurantfachfrau

Mit ruhiger Hand zieht Nikola Jankulovski dünne Fäden aus einer Karamellmasse und legt sie auf einem Teller ab. „Die sind für mein Dessert. Rosmarinpanacotta auf Heidelbeerspiegel“, sagt der 24-Jährige gestern in souveränem Ton, während er in der Lehrküche des Oberstufenzentrums in Wittenberge steht.

Da weiß er noch nicht, dass er knapp zwei Stunden später von der Fachjury zum Sieger der Schulmeisterschaft gekürt werden wird. Nikola ist 24 und stammt aus Mazedonien, wo er Gastronomie-Management studierte. Nun möchte er aber Koch werden, lernt die praktischen Fertigkeiten in der Kleinen Residenz am Tierpark in Perleberg. „Ich bin zufrieden wie es läuft. Ich habe ein gutes Gefühl, auch wenn ich anfangs wegen der Zeit skeptisch war“, sagt er kurz bevor seine Teller, wie auch die der fünf anderen Nachwuchsköche im dritten Lehrjahr, den 24 Gästen serviert werden. Als Vorspeise hat Nikola Jankulovski eine kalte Joghurt-Gurken-Suppe vorbereitet, zum Hauptgang kreiert er Kalbsbraten gefüllt mit Kräuterchampignons, Herzoginkartoffeln und Apfelrotkohl.

Die Schulmeisterschaft bildet gleichzeitig den zweiten Teil der Abschlussprüfung. Die Theorie stand bereits im Januar auf dem Plan. Nervös sind alle Jung-Köche, auch wenn es die meisten im Küchenstress verbergen können.

Mittendrin sind die Prüfer: Manuela Peters, Küchenmeisterin aus Kuhbier, die beiden Koch-Lehrer Annegret Sommer und Andreas Warmus und Sebastian Anwand. Der 19-Jährige war vergangenes Jahr noch selbst Prüfling und weiß am besten, wie es dem Nachwuchs gerade geht. „Es ist ungewohnt, die Arbeit anderer zu bewerten. Ich wollte das aber mal machen und habe deswegen im OSZ angefragt.“ Annegret Sommer umreißt einige der Kriterien, auf die die Prüfer Wert legen: „Wir achten auf die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, die Arbeitstechnik, Sauberkeit oder auch das Anrichten der Teller. Außerdem überprüfen wir natürlich die Hygiene“. Deswegen konnten die Desserts zweier Köche letztlich auch nicht ausgereicht werden. „Sie waren mit rohen Eiern gemacht. Das geht natürlich nicht. Frau Peters hat kurzerhand Ersatz gezaubert“, erklärt Berufsschullehrer Reinhard Harfke den Test-Essern nach dem Menü. Natürlich hat dieser Fehler Auswirkungen auf die Bewertung.

Jedem Jung-Koch wurde im Vorfeld ein Warenkorb zur Verfügung gestellt. Die Zutaten darin stellte die Firma Chefs Culinar aus Lübeck, wie auch die Siegerpokale. „Wir sind seit vielen Jahren Partner des Oberstufenzentrums“, sagt der zuständige Außendienstmitarbeiter Hans-Ullrich Sieber, der auch zum Essen eingeladen ist.

Hochzeit auf den Tischen Die Tafeln hatten die angehenden Restaurantfachfrauen eingedeckt. „Motto ist ,Hochzeit’, wobei wir uns eine bestimmte aussuchen konnten, also Silber-, Goldene oder eben eine andere“, sagt Nathalie Walther. Die 19-jährige Wittenbergerin lernt im Vitalhotel ambiente in Bad Wilsnack. „Mir macht die Arbeit Spaß, das Team ist sehr nett und die Bezahlung fair“, lobt die junge Frau. Sie würde in den Betrieb bleiben können. Zusammen mit Lisa Maaß, die im Belo Horizonte in Perleberg praktisch ausgebildet wird, und Jenifer Paul (Hotel Germania in Wittenberge) umsorgt sie die Gäste. „Leider fehlt uns ein Abschlussprüfling krankheitsbedingt. Glücklicherweise springt Jenifer aus dem zweiten Lehrjahr ein“, erklärt Reinhard Harfke.

Kurz nach 14 Uhr steht fest: Nikola Jankulovski und Nathalie Walther haben die Jury am meisten überzeugt. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, bringt Nikola mit dünner Stimme hervor.

Reik Anton, SVZ, 23.02.2018

Weitere Impressionen von der „Koch-Schulmeisterschaft“

Freundlichst von Herrn A. Warmus zur Verfügung gestellt.