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Inklusiver Koch-Workshop am Oberstufenzentrum

Viele reden von Inklusion – Wir kochen gemeinsam.

Am Dienstag, den 28.5.2019, fand am Oberstufenzentrum Prignitz in Wittenberge ein erster inklusiver Kochworkshop des Bundesprojektes „IKKE – Bildungs- und Barrierefreiheit durch Digitalisierungsinstrumente in der beruflichen Ausbildung“ statt.
Vier Koch-Auszubildende des Oberstufenzentrums Prignitz, vier Auszubildende zum Fachpraktiker Küche von der BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz GmbH sowie vier Mitarbeitende des Küchenbereichs des Lebenshilfe Prignitz e.V. kochten unter der Anleitung ihrer Ausbildenden und Lehrenden gemeinsam ein köstliches Vier-Gänge-Menü. Obwohl sich die Teilnehmenden vorher kaum oder gar nicht kannten, fanden sie schnell einen gemeinsamen Nenner – die Leidenschaft zum Kochen.
Den Rahmen für den Workshop bildet das auf drei Jahre begrenzte Bundesprojekt „Inklusive Küche“, das im August 2018 gestartet wurde und in Kooperation zwischen den Verbundpartnern Oberstufenzentrum des Landkreises Prignitz, BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz GmbH, Lebenshilfe Prignitz e.V. und der Hochschule Magdeburg-Stendal durchgeführt wird. Kernziel des Projektes ist die Entwicklung und Beforschung einer innovativen, digitalen Lehr- und Lern-Umgebung für die berufliche Bildung. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung oder Behinderung sollen in der Lage sein, selbstbestimmt und selbstkontrolliert gemeinsam an allen Orten der beruflichen Bildung flexibel, orts- und zeitunabhängig systematisiert miteinander und voneinander zu lernen.
Sowohl für die Kochenden als auch für die Ausbildenden, Betreuenden und den Rest des Teams war der Tag ein voller Erfolg. „Mir hat gefallen, dass wir relativ frei arbeiten und entscheiden konnten. Ich habe mich ein bisschen wie ein Lehrer gefühlt. Das war mal eine ganz neue Situation für mich.“, so ein Koch-Auszubildender im 2. Lehrjahr. Sarah, ebenfalls im 2. Lehrjahr und Auszubildende zur Fachpraktikerin Küche meinte „Alles war eigentlich toll. Vor allem die Zusammenarbeit mit den anderen und die Fotos, die wir mitnehmen konnten.“ Trotz verschiedener Einschränkungen war die Zusammenarbeit in den gebildeten Teams von einer angenehmen Atmosphäre geprägt. Sie leiteten einander an und glichen durch ihre verschiedenen Stärken mögliche Beeinträchtigungen aus. „Manchmal waren ganz schön viele Leute auf einmal in der Küche. Dadurch war es für die einzelnen Teams teilweise schwierig, sich auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren“, zeigte ein Ausbilder des BBZ die Herausforderungen auf.
Das Miteinander in der Küche und das Endresultat in Form eines ausgezeichneten Menüs sprachen für sich und machten Lust auf mehr. Dajana, eine Mitarbeiterin des Lebenshilfe e.V. fasste mit „Ich würde gerne nochmal so einen Kochworkshop machen.“ die Eindrücke gut zusammen. Und ein Lehrender des OSZ meinte „Das verlangt sogar nach Wiederholung“.
Ab August geht das Projekt in die nächste Stufe und vereint die Vermittlung von Ausbildungsinhalten von Auszubildenden zum Koch und zum Fachpraktiker Küche zusammen mit Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung am Oberstufenzentrum Prignitz. Hier soll eruiert werden, ob auch das gemeinsame inklusive Lernen neben dem praktischen Zusammenarbeiten mit „Händen und Füßen“ genauso gut funktioniert und wie hier die Digitalisierung unterstützend helfen kann.

Svenja Huhndorf
Projektmitarbeiterin „Inklusive Küche 4.0“

Schüler werden zu Lehrern


13. Jahrgang des Oberstufenzentrums Prignitz gibt Schnupperunterricht Spanisch an Grundschulen


ZUM TEIL KOSTÜMIERT GABEN DIE OBERSTUFENSCHÜLER EINE DOPPELSTUNDE SPANISCHUNTERRICHT. LIANE RICHTER

Wittenberge: Während des Seminarkurses „Spanische Kunst, Kultur und Sprache“ gaben elf Schüler der 13. Klasse des Oberstufenzentrums (OSZ) Prignitz eine Doppelstunde Spanischunterricht an der hiesigen Montessori Schule und der Friedrich Ludwig Jahn Schule in Wittenberge.

Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es als erstes in die Klasse 7/8 von Robert Tyrkalski, wo uns 23 Schüler der Montessori-Schule herzlich empfingen. Nach einer kurzen Einführungsphase, in der sich die Schüler auf Spanisch vorstellten, ihr Alter, ihre Hobbies und Essensvorlieben nannten, ging es in die Stationsarbeit. Hier wurden alle vorangestellten Themen mit den Montessori-Schülern bearbeitet. An jeder Station gab es ein Arbeitsblatt, so dass alle am Ende einen kleinen Hefter mit den wichtigsten Informationen in ihren Händen hielten.

Jede Station war von den Schülern geplant, erarbeitet und durchgeführt worden. Neben Vokabeln, Redewendungen, Anschauungsmaterial zu Sehenswürdigkeiten von Madrid, spanischen Künstlern und Schauspielern, hatte Elizabeth Plijev auch selbst gemachtes Gazpacho mitgebracht, das besonders gut ankam. Den Abschluss bildete ein Quiz, erstellt von Darja Holzwart, in dem das Erlernte direkt angewendet werden konnte.

Eine Woche später durften wir dann bei Lena Solodov in der Klasse 6a zu Gast sein. Die Schüler waren freudig aufgeregt und empfingen uns mit großer Neugier. Hoch motiviert gingen die Sechstklässler in die Stationsarbeit, bei der hier neben den Farben und Zahlen auch die Haustiere im Mittelpunkt standen. Bei jeder Station konnten die Schüler Punkte sammeln, so dass am Ende ein Gewinnerteam gekürt wurde. Für die Schüler des 13. Jahrganges war das so kurz vor den Abiturprüfungen eine große Herausforderung. Einmal auf der anderen Seite im Klassenzimmer zu stehen, bringt neue Sichtweisen und neue Erfahrungen. Und wer weiß, vielleicht hat ja der eine oder andere Gefallen am Unterrichten gefunden und wird einmal den Beruf des Lehrers ergreifen.

Den Schülern waren die Freude und der Erfolg, die spanische Sprache anwenden und weitergeben zu dürfen, anzumerken. Alle haben sich ausgezeichnet vorbereitet und präsentiert.

Sie wissen, wer Fremdsprachen lernt, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und zeigt damit Weltoffenheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Spanisch nimmt den vierten Platz der weltweit meistgesprochenen Sprachen ein. Daher liegt es uns auch am Herzen, dass die jungen Menschen Teil daran haben und wir bieten am OSZ Prignitz neben Russisch auch Spanisch als zweite Fremdsprache an. Wir bedanken uns herzlichst für den freundlichen Empfang an beiden Schulen, für das Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde und bei den Schülern, die alle so toll mitgemacht haben. Muchas gracias y hasta luego!
(SVZ, 08.04.2019, S.12)

Schüler wurden zu Lehrern

13. JAHRGANG des OSZ Prignitz gibt Schnupperunterricht Spanisch an Grundschulen

WITTENBERGE
Im Rahmen des Seminarkurses „Spanische Kunst, Kultur und Sprache“ gaben Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse des Oberstufenzentrum Prignitz (OSZ) eine Doppelstunde Spanischunterricht an der Montessori- und an der JahnGrundschule in Wittenberge. Aufgeteilt in zwei Gruppen, ging es als erstes in die Klasse 7/8 von Robert Tyrkalski, wo 23 Schüler der Montessori Schule ihre „Lehrer“ herzlich empfingen. Nach einer kurzen Einführungsphase, in welcher sich die Schüler und Schülerinnen vom OSZ Prignitz auf Spanisch vorstellten, ihr Alter, ihre Hobbys und Essensvorlieben nannten, ging es in die Stationsarbeit. Hier wurden alle vorangestellten Themen mit den Montessori Schülern bearbeitet. An jeder Station gab es ein Arbeitsblatt, so dass alle am Ende einen kleinen Hefter mit den wichtigsten Informationen in ihren Händen hielten. Jede Station war von den Schülern geplant, erarbeitet und durchgeführt worden. Neben Vokabeln, Redewendungen, Anschauungsmaterial zu Sehenswürdigkeiten von Madrid, spanischen Künstlern und Schauspielern, hatte Elizabeth Plijev auch selbstgemachte Gazpacho mitgebracht, die bei den Jugendlichen besonders gut ankamem. Den Abschluss bildete ein Quiz, erstellt von Darja Holzwart, in welchem das Erlernte direkt angewendet werden konnte. Eine Woche später durften die OSZ’ler dann bei Lena Solodov in der Klasse 6a der Jahn-Grundschule zu Gast sein. Hoch motiviert gingen die Sechstklässler in die Stationsarbeit, bei der hier neben den Farben und Zahlen auch die Haustiere im Mittelpunkt standen. Bei jeder Station konnten sie Punkte sammeln, so dass am Ende ein Gewinnerteam gekürt wurde. Für die Schülerinnen und Schüler des 13.Jahrgangs war das so kurz vor den Abiturprüfungen eine große Herausforderung. Einmal auf der anderen Seite zu stehen, das bringt neue Sichtweisen und neue Erfahrungen. Und wer weiß, vielleicht hat ja der eine oder andere Gefallen am Unterrichten gefunden und wird einmal den Beruf des Lehrers ergreifen. Alle hatten sich ausgezeichnet vorbereitet und präsentiert. Sie wissen, wer Fremdsprachen lernt, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und zeigt damit Weltoffenheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Am OSZ Prignitz wird neben Russisch Spanisch als zweite Fremdsprache angeboten.

Liane Richter, Prignitz Express, 30.03.2019

Unterrichtsstunde mit Ultraschall

Gesellschaft für zerstörungsfreies Prüfen, Stadtmuseum und Oberstufenzentrum agieren gemeinsam

Fred Sondermann (Mitte) erklärt die Wirkungsweise des Ultraschallprüfgerätes

„Genau 5920 Meter pro Sekunde beträgt die Geschwindigkeit, mit der der Ultraschall sich hier im Schienenendstück ausbreitet“, erklärt Fred Sondermann. In den Händen hält er ein knopfartiges Gebilde. „Das ist der Prüfknopf, er ist Sender und Empfänger in einem“, fährt Sondermann fort. Er ist als Vertreter der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreies Prüfen, die in Wittenberge auf dem Schillerplatz ein großes Schulungszentrum unterhält, an diesem Morgen in das Oberstufenzentrum Prignitz gekommen. Sondermann ist zu Gast bei angehenden Industriemechanikern,
verdeutlicht ihnen, wie Werkstücke zerstörungsfrei geprüft werden können.
Die jungen Leute befinden sich im zweiten Ausbildungsjahr. Sie erhalten auch Schweißunterricht, sagt Fachlehrer Werner Wegner. Die kurze
Einführung in das Prüfen von Werkstücken, ohne diese zu zerstören, gehöre zwar nicht zum Unterricht, sei aber als eine willkommene Ergänzung zur Ausbildung zu sehen, so Wegner.
Möglich ist diese etwas andere Unterrichtsstunde, weil das Oberstufen-zentrum, die hiesige Schulungsstätte der Deutschen Gesellschaft für
zerstörungsfreies Prüfen und das Wittenberger Stadtmuseum sich dafür zusammengetan haben.
Ausgangspunkt ist die derzeitige Sonderschau, die das Stadtmuseum gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreies Prüfen derzeit präsentiert. „Im Zusammenhang mit dieser Exposition bieten wir als museumspädagogisches Angebot Mitmachstationen an“, sagt Museumsmitarbeiter Christian von Hagen.
Schüler aus dem Oberstufenzentrum der Elbestadt haben die Ausstellung
besucht und probiert, ob sie mit einem Endoskop in einer Stahlflasche Unregelmäßigkeiten entdecken. An einer anderen Mitmachstation im Museum konnten sie anhand eines
Röntgenbildbetrachters bewerten, ob eine Schweißnaht fehlerhaft ist.
Die lockere Unterrichtsstunde im Oberstufenzentrum war quasi die Fortsetzung der museumspädagogischen Arbeit an einem anderen
Ort. Die Schulungsstätte der Gesellschaft für zerstörungsfreies
Prüfen stellte dafür extra ihr Ultraschallgerät zur Verfügung, das dort in
der täglichen Ausbildung zum Einsatz kommt.

(Barbara Haak, Der Prignitzer, 22.02.2019)

Förderverein hilft der Schule


Oberstufenzentrum bekommt Unterstützung / Mitglieder sind willkommen

WITTENBERGE „Bildung ist die beste Investition in die Zukunft“ – eine aristotelische Überzeugung, welche auch der neu gegründete Förderverein des Oberstufenzentrums Prignitz e.V. vertritt.


DIE SCHÜLERINNEN MELISSA EBERT, JANINE SALM, DIE FOTOGRAFIN SIMONE AHREND UND DIE SCHÜLERIN JANINA SCHEIBLICH (V. L.) ERSTELLEN EIN FALTBLATT FÜR DEN VEREIN. (LIANE RICHTER)

Bereits am 20. November wurde der junge Verein unter dem Vorsitz von Barbara Eisenhuth gegründet. Mit Unterstützung der zweiten Vorsitzenden Beatrice Will, die den Anstoß zur Gründung des Vereins maßgeblich forciert hat, den Beisitzern Birgit Seiferth und Marlen Döring sowie Schatzmeister Jens Lüttschwager, der die Mitgliedsbeiträge (24 Euro pro Jahr) und Spenden verwaltet, gelingt die Organisation der Fördermaßnahmen, die den Auszubildenden und Schülern den Weg ins Berufsleben ebnen sollen.

Dazu gehören vor allem Maßnahmen, die die ideelle, materielle und finanzielle Förderung der Aufgaben des Oberstufenzentrums unterstützen, wie zum Beispiel die Gestaltung von Unterrichts-räumlichkeiten, die Realisierung besonderer schulischer Veranstaltungen oder auch die Vergabe von Anerkennungen für besondere Schülerleistungen. Um über Grundlegendes zu informieren, gestalteten die Schülerinnen der 13. Klassen des Oberstufenzentrums in Wittenberge, Melissa Ebert, Janine Salm, Janina Scheiblich, im Rahmen des Kunstunterrichts ein Faltblatt. Im Laufe wöchentlicher Arbeitsstunden befassten sich die Schülerinnen mit Hilfe der Fotografin Simone Ahrend und ihrer Kunstlehrerin Liane Richter mit Pfalz, Fotografie und Typografie und erlangten Kenntnisse im Umgang mit Bearbeitungsprogrammen zum Design.

Pünktlich zum Karrieretag am 16. Februar war das Faltblatt samt Anmeldeformular fertig und konnte sowohl die Repräsentanten des Vereins als auch die ersten Interessenten überzeugen. Wer die Arbeit des Vereins unterstützen und Mitglied werden möchte, wendet sich bitte an: foerderverein@osz-prignitz.de oder www.osz-prignitz.de oder 03877/92470. ess

Der Prignitzer, 25.02.2019, Seite 10

5. Prignitzer Karrieretag

für Ausbildung und Beruf

Der diesjährige Karrieretag, der zeitgleich mit dem Tag der offenen Tür am Prignitzer Oberstufenzentrum stattfand, sorgte wieder einmal für ein volles Haus. Mehr als 60 Unternehmen und Institutionen stellten sich vor und suchten den Kontakt zu den Auszubildenden in spe.
Eröffnet wurde die überregionale Veranstaltung durch die Bildungsministerin des Landes Brandenburg, Frau Britta Ernst, und den Schulleiter des Oberstufenzentrums Prignitz, Herrn Jan Meyerhoff.
Anschließend hatten die Gäste die Möglichkeit, sich an den jeweiligen Ständen über die Aussteller zu informieren und sich in persönlichen Gesprächen über mögliche Ausbildungen und deren Anforderungen beraten zu lassen.
Die Schüler und Kollegen des OSZ sorgten für einen optimalen Ablauf der Veranstaltung und übernahmen die kulinarische Versorgung der Gäste, was sehr gut in Anspruch genommen wurde.
Gegen 13:00 Uhr leerten sich die Gänge und der 5. Karrieretag war schon wieder Geschichte.
Ein Dank gilt allen Beteiligten für die gute Organisation und wir hoffen, dass diese Veranstaltung dazu beigetragen hat, mehr Jugendliche über die beruflichen und schulischen Möglichkeiten in der Prignitz zu informieren und den Einen oder Anderen mit einer guten beruflichen Perspektive in der Prignitz zu halten.

Berufswettbewerb der Land- und Tierwirte

Am Mittwoch, dem 13. Februar 2019 fand im Oberstufenzentrum Prignitz am Standort Pritzwalk der Vorentscheid des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend statt. Der alle zwei Jahre durchgeführte Wettbewerb stand diesmal unter dem Motto „Grüne Berufe # landgemacht“ und wurde vom Deutschen Bauernverband, dem Bund der deutschen Landjugend und dem Deutschen LandFrauenverband getragen.

44 angehende Landwirte und 11 Tierwirte-Azubis aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr nahmen teil. Alle hatten zunächst zwei schriftliche Arbeiten hinter sich zu bringen: zunächst einen 30-minütigen Test zum Allgemeinwissen, dann einen 45-minütigen Test  über berufsbezogenes Wissen.

Weiter ging es mit einem Kurzvortrag z.B. zu Themen wie „Mein Ausbildungsbetrieb“ oder „Wie lässt sich die Nutzungsdauer einer Milchkuh verlängern?“. Danach folgten zwei praktische Aufgaben: Alle mussten 20 vorliegende Futtermittel bestimmen und nach Inhaltsstoffen einordnen. Die Landwirte schlossen in ihrer letzten Aufgabe den Stecker eines Anhängekabels fachgerecht an das Kabel an, die Tierwirte bauten eine Tränkeverteilung zur Wasserversorgung im Stall.

In diesem Jahr siegten folgende Auszubildende:

LandwirtTierwirt
1. PlatzMika van der VegtRomina Strücker
2. PlatzSilvio TrogischKati Lomb
3. PlatzMichael MarthBianca Ritter

Die Sieger werden zum Landesentscheid des Landes Brandenburg eingeladen und messen dann ihr Können mit den Azubis , die aus Cottbus, Groß Kreutz, Seelow und Prenzlau kommen.

Die Träger des Berufswettbewerbes finanzierten für die drei Erstplatzierten Gutscheine im Wert von 50, 30 bzw. 20 €. Zusätzlich hatte das Oberstufenzentrum jede Menge Sponsoren (RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH, Schaumann GmbH, Deutsche Vilomix Tierernährung GmbH, GFRmbH und BASF) gewinnen können, die dafür gesorgt haben, dass jeder Teilnehmer noch einen Sachpreis erhielt. Dafür bedanken wir uns im Namen unserer Auszubis.

Zu danken ist auch noch den zwei Praktikern aus Ausbildungsbetrieben, der ehemaligen Schülerin und den beiden pensionierten Lehrkräften, die uns bei der Durchführung des Wettbewerbes so tatkräftig unterstützt haben. Vielen Dank.

Messe für die ganze Familie

Die Vorbereitungen der Bildungsmesse im Wittenberger Oberstufenzentrum nähern sich der Zielgeraden. Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucher.
Foto: Kathleen Schulze


Auf dem fünften Prignitzer Karrieretag im Wittenberger Oberstufenzentrum präsentieren Unternehmen und Hochschulen aus der Region ihre Ausbildungs- und Stellenangebote

Wittenberge . Angefangen mit 37 Ausstellern hat sich der Prignitzer Karrieretag am Oberstufenzentrum in Wittenberge bereits fest etabliert. Unternehmen und Hochschulen haben erkannt, dass es wichtig ist, aktiv um Nachwuchs- und Fachkräfte zu werben. Im Gegensatz zu früheren Zeiten hat sich der Ausbildungsmarkt insofern verlagert, dass nunmehr auf 1,37 Ausbildungsstellen ein Bewerber kommt. So werden am kommenden Sonnabend, dem 16. Februar, nunmehr 58 Aussteller, darunter zehn neue Unternehmen, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr ihre Ausbildungsangebote präsentieren, mit dem Ziel, jungen Menschen, die berufliche Chancen und Perspektiven in der Region aufzuzeigen.

„Wir haben uns lange vorbereitet und stehen gut da“, bringt es Corina Sixt-Röppnack, Geschäftsstellenleiterin des Vereins Wirtschaftsinitiative Westprignitz und Koordinatorin des Prignitzer Netzwerkes „Schule-Wirtschaft“. Die räumlichen Kapazitätsgrenzen seien mittlerweile ausgeschöpft. „Wir freuen uns, dass die nunmehr zum fünften Mal stattfindende Messe so gut angenommen wird“, so Sixt-Röppnack weiter. Schließlich ist sie eine Plattform, auf welcher Unternehmen und Ausbildungssuchende in den direkten Kontakt treten können.

Ferienjobs und 
Betriebspraktika

Neben Ausbildungsberufen gibt es ein vielfältiges Angebot an Ferienjobs und Betriebspraktika. Auch wenn der Fokus auf die duale und schulische Ausbildung gelegt wird, ist auch die Technische Hochschule Brandenburg zur Etablierung ihrer Wittenberger Präsenzstelle mit einem Stand vertreten.

Praxisnah und zum Anfassen wird es in den Kabinetten, wie Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Prignitzer Kreishandwerkerschaft, informiert. „Friseure und Elektroniker geben praktische Einblicke in den jeweiligen Ausbildungsberuf. Zudem können Interessierte mit den Auszubildenden ins Gespräch kommen.“ Fragen zu den einzelnen Ausbildungsberufen beantworten die Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters, die jeweils mit einem Stand präsent sein werden.

Aber nicht nur für angehende Auszubildende lohnt sich der Besuch der Bildungsmesse. Auch Eltern und Großeltern haben Gelegenheit, sich über die aktuellen Stellenangebote der ausstellenden Unternehmen zu informieren.

Kinderbetreuung für kleine Messebesucher

Der Prignitzer Karrieretag ist auch in diesem Jahr mit dem Tag der offenen Tür des Oberstufenzentrums verbunden, an welchem sich die Besucher über das Ausbildungsangebot informieren können. Für einen entspannten Messebesuch bieten die angehenden Erzieher Familien im Raum 214 eine Kinderbetreuung an. Sie spielen mit den Kindern, so dass sich die Eltern in Ruhe an den Ständen informieren können.

Bewerbungsmappenchecks der Wirtschaftsjunioren

Im Rahmen des Prignitzer Karrieretags bieten die Prignitzer Wirtschaftsjunioren einen Bewerbungsmappencheck an, informiert René Georgius, Leiter des Prignitzer Regionalcenters der Potsdamer Industrie- und Handelskammer (IHK).

Angehende Auszubildende haben somit die Gelegenheit, ihre Bewerbungsmappen noch einmal fachmännisch prüfen zu lassen. Dazu erhalten sie ein Feedback aus Unternehmersicht und gegebenenfalls Hinweise, wenn noch etwas verbessert werden kann. Das Mitbringen der Bewerbungsmappen lohnt sich in jedem Fall, da die ausstellenden Unternehmen diese auf der Messe entgegennehmen.

Profi macht kostenloses 
Bewerbungsfoto

Der Bewerbungsmappencheck kann ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden. Die Junioren sind beim Stand der IHK anzutreffen. Wer noch kein passendes Foto für seine Bewerbungsunterlagen hat, kann sich bei letzt genannter eines anfertigen lassen. Die IHK ist wieder mit einem professionellen Fotografen vor Ort, der kostenlose Bewerbungsfotos anfertigt und sie im Anschluss per E-Mail nach Hause zusendet. 
Wochenspiegel, 09.02.2019, Kathleen Schulze

PfiFf“- Pflegehelferkurs für OSZ Schüler im Kreiskrankenhaus Perleberg

Am 25.01.2019 nutzten die Schüler der Hauswirtschaftshelfer-Klasse des OSZ und ihre Lehrerin Jana Gießler das kostenfreie Angebot des Kreiskrankenhauses Perleberg.

Unter Leitung von Frau Denise Kramer und drei Auszubildenden des Krankenhauses kann man hier wichtige Informationen und Fertigkeiten im Umgang mit pflegebedürftigen Personen erlangen.

Die Schulung vermittelt wichtige Aussagen zur Beschaffenheit eines Krankenbettes, notwendiger Hilfsmittel und gibt Anleitung im Umgang mit Pflegehilfsmitteln, wie Inkontinenzartikel und Maßnahmen zur Vorbeugung und Erkennung von Dekubitus.

Im Konferenzraum des Krankenhauses gibt ein aufgestelltes Pflegebett, „bewohnt“ von einem „ Dummy“ die Möglichkeit praktisch zu trainieren.

So erlernten die Schüler, unter Anleitung des Fachpersonales, den Ablauf der Wäsche einer bettlägerigen Person. Weiterhin wurde das Aufsetzen mit Hilfe und Umsetzen in einen Rollstuhl gelehrt und an den Mitschülern geübt.

Dieser sehr hilfreiche Lehrgang ist für alle Interessierten kostenfrei.

Die Schüler der Hauswirtschaftshelfer- Klasse waren sehr froh, diese Möglichkeit der praktischen Weiterbildung, ermöglicht bekommen zu haben. Unter anderem arbeiten sie mit in der häuslichen Krankenpflege, Tagespflege und auch in Alters- und Pflegeheimen.

In einem weiteren Lehrgang werden wir Informationen zu rechtlicher und finanzieller Unterstützungen erhalten, sowie praktische Anleitung bei möglichen alltäglichen Notfällen, wie zum Beispiel Sturz einer in der Mobillität eingeschränkten Person.

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei dem engagierten Personal bedanken und freuen uns auf den folgenden Lehrgang am 15.02.2019.

Auszubildende der HWH 16, Lehrkraft, Jana Gießler

Fotos: Jana Gießler

Behindert? Ja und! Sie sind „anders“? Sehr gut!

So viel mehr als ein*e Erzieher*in.

Du denkst, du bist offen, besitzt Haltung und hast keine Berührungsängste? Dann bist Du hier in der Ausbildung zum/ zur staatlich geprüften Heilerziehungspfleger*in genau richtig.

Die Heilerziehungspflege ist dadurch geprägt, die individuellen Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen zu analysieren, zu verstehen und durch ganzheitliche Begleitung im Alltag möglichst viel Selbstbestimmung und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Dies umfasst die persönliche Assistenz, Beratung, Pflege und Bildung von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in verschiedensten Umfeldern. Oberstes Ziel ist es dabei, die persönlichen Wünsche und Interessen des Betreuten wahrzunehmen und diese bei der Bewältigung des Alltages so umzusetzen, dass ein hohes Maß an Autonomie realisiert wird.

Die Ausbildung am Oberstufenzentrum Wittenberge umfasst drei Schuljahre, wobei pro Lehrjahr ein 3-monatiges Blockpraktikum in verschiedenen Arbeitsfeldern der Heilerziehungspflege zu absolvieren ist.

Der Unterricht ist praxisorientiert gestaltet, um auf das zukünftige Berufsleben optimal vorzubereiten.

Weil wir alle anders und damit besonders sind!

Bewirb Dich jetzt bis Ende Februar am Oberstufenzentrum Prignitz. Weitere Informationen zu Voraussetzungen findest Du auch auf dieser Homepage.

Hep18 (OSZ Prignitz)