Eine Weltkugel aus Müll

Kunstkurs setzt ein Zeichen gegen globale Umweltverschmutzung und findet viel Dreck am Elbufer

EINE WELTKUGEL AUS MÜLL, IM HINTERGRUND EIN BAUM VERZIERT MIT KIPPEN – DIE SCHÜLER HABEN AUS MÜLL KUNST GESCHAFFEN. HATA

WITTENBERGE 

Dieser Seminarkurs Kunst brachte den Schülern und ihrer Lehrerin Liane Richter so viele Überraschungen, wie wohl kein anderer zuvor. Weder hätten sie einen alten Kindersitz am Elbufer vermutet, noch sich träumen lassen, dass ihre Ausstellung durch Corona ohne Eröffnung auskommen wird müssen und selbst der erste Mülleimer für getrenntes Sammeln am Oberstufenzentrum ist eine Überraschung.

Mit Kunst auf Umweltverschmutzung aufmerksam machen – das war die Idee von Liane Richter. Ein Film über die Verschmutzung der Meere stand am Anfang des Schuljahres. Er sensibilisierte die Schüler nicht nur, sondern rüttelte sie wach. „Wir gingen an die Elbe und auf den Königsdeich, wollten Abfall sammeln“, sagen Tina Mannigel und Theresa Meyer. Sie hatten mit Flaschen gerechnet. Auch mit Zigarettenkippen und Papier. „Aber wir fanden Radkappen, einen Benzinkanister, einen Grill und den Kindersitz“, erzählen sie. Die mitgenommenen Müllsäcke waren zu klein. Richter holte ihr Auto und gemeinsam brachten sie alles auf die Deponie.

Zurück in der Schule begann das Überlegen, wie man das Thema umsetzen kann. Der Müll vom Deich war nicht geeignet, um daraus etwas zu basteln. Zu groß, zu dreckig, zu uneinheitlich. Sie begannen, Müll zu sammeln, baten Freunde und Verwandte um Unterstützung. „Ich brauchte zum Beispiel viele grüne Verpackungen“, sagt Isabell Röhr. Zusammen mit Marie Weber hat sie eine Weltkugel gebaut. Sie trägt den Titel „Die Gier des Konsums macht blind“.

Fabienne Dieckmann zeigt auf eine Lampe. Die Glühbirne symbolisiert die Sonne, Plastestreifen und aus Abfall gebastelte Fische baumeln unter dem Lampenschirm. Ungewaschen würde diese Lampe wahrlich Gestank verbreiten. Majestätisch dagegen wirkt der Baum mit seinen vielen Ästen. „Wir haben Blätter und Kippen dafür gesammelt“, sagen Tina Mannigel und Enrico Schulz. Knallrot ist die Qualle von Theresa Meyer und Marie Mecklenburg. Streifen aus Plaste erinnern an Tentakel. Liane Richter hat zusammen mit Alida Woltmann Deckel von Kaffeebechern gesammelt, gewaschen und zu großen Wandbildern verarbeitet. „Brauchst du mich wirklich“ steht auf jedem einzelnen Deckel – mal in Syrisch, mal in Spanisch, Türkisch oder Deutsch. Umweltverschmutzung ist ein globales Thema.

Ihre Kunst zeigen sie seit Dienstag im Foyer der Stadtbibliothek, die gerne Platz zur Verfügung gestellt habe. Nicht zu sehen ist der entstandene Mülleimer. „Der bleibt in der Schule, das ist der erste im Oberstufenzentrum, in dem wir Müll getrennt sammeln können“, sagt Richter.

Hanno Taufenbach, Prignitzer, 17.06.2020, s. 10

Schüler springen in die Vergangenheit

Gemeinsam auf Recherche: Tina Mannigel, Yves Seipold, Marie-Luise Mecklenburg, Simone Ahrend und Antonia Zellin.
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Wittenberge Schülerinnen des Oberstufenzentrum Prignitz begeben sich im Rahmen des überregionalen Projektes „Zeitensprünge“ auf Spurensuche. „Wir erforschen die Geschichte unserer Schule“, sagen Tina Mannigel, Marie Luise Mecklenburg und Antonia Zellin aus dem zwölften Jahrgang.

Ihre Schule befindet sich im ehemaligen Verwaltungsgebäude des VEB Nähmaschinenwerkes – Veritas. Damit sei sie ein sehr geschichtsträchtiger Ort, dessen Bedeutung vielen Jugendlichen aber nicht bewusst sei.

Ein besonderes Augenwerk legen sie dabei auf die DDR-Geschichte, die Zeit der Wende und Wiedervereinigung. In dieser Zeit entstand die Bildungsstätte.

„Besonders interessiert uns, warum das damalige Nähmaschinenwerk so plötzlich geschlossen und abgewickelt wurde, welche Auswirkungen das auf die damaligen Arbeiter hatte und mit welchen Gedanken und Gefühlen sie diese Zeit verbinden“, sagen sie. Deshalb suchen sie nach Zeitzeugen, die im Nähmaschinenwerk gearbeitet oder dort gelernt haben.

Die Auftaktveranstaltung zu dem Projekt, an dem 30 weitere Gruppen aus dem Land Brandenburg und Berlin teilnehmen, fand bereits zu Schuljahresbeginn statt. Sie trafen sich im NS-Dokumentationszentrum in Berlin. „Begleitet wurden wir von der Kommunikations-Designerin Simone Ahrend. Wir nahmen an verschiedenen Workshops teil. Dabei ging es um die Suche nach Quellen und deren Auswertung oder um Fragetechniken für ein Interview.“

In regelmäßigen Abständen treffen sie sich, werden mit Simone Ahrend Ergebnisse ausgewertet. Unterstützung bei der Recherche gebe auch Yves Seipold, Referent beim Zeitwerk – Beratungsstelle für Jugendgeschichtsarbeit und Mitarbeiter beim Landesjugendring Brandenburg e. V.

Ein Interview mit Lothar Wuttke, dem Vorsitzenden des Veritas-Klubs Wittenberge, sowie ein Besuch im DDR-Geschichtsmuseum „Tränenpalast“ in Berlin, stehen noch auf dem Programm. Wer Kontakt zu den Schülern sucht, von seinen Erlebnissen im Veritaswerk erzählen möchte, kann sich an das Oberstufenzentrum wenden: 03877 / 92 470.

Prignitzer, 13.03.2020, hata

Behindert? Ja und! Sie sind „anders“? Sehr gut!

So viel mehr als ein*e Erzieher*in. Du denkst, du bist offen, besitzt Haltung und hast keine Berührungsängste?

Dann bist Du hier in der Ausbildung zum/ zur staatlich geprüften Heilerziehungspfleger*in genau richtig. Die Heilerziehungspflege ist dadurch geprägt, die individuellen Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen zu analysieren, zu verstehen und durch ganzheitliche Begleitung im Alltag möglichst viel Selbstbestimmung und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Dies umfasst die persönliche Assistenz, Beratung, Pflege und Bildung von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in verschiedensten Umfeldern. Oberstes Ziel ist es dabei, die persönlichen Wünsche und Interessen des Betreuten wahrzunehmen und diese bei der Bewältigung des Alltages so umzusetzen, dass ein hohes Maß an Autonomie realisiert wird. Die Ausbildung am Oberstufenzentrum Prignitz umfasst drei Schuljahre. Dabei findet an drei Tagen in der Woche praxisorientierter Unterricht am Oberstufenzentrum in Wittenberge statt, um auf das zukünftige Berufsleben optimal vorzubereiten. An den anderen beiden Tagen ist ein Praktikum in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Heilerziehungspflege zu absolvieren.

Weil wir alle anders und damit besonders sind!

Bewirb Dich jetzt am Oberstufenzentrum Prignitz. Weitere Informationen zu Voraussetzungen findest Du auch auf der Schulhomepage.

Hep18 (OSZ Prignitz)

Ein Sprung in die Vergangenheit

Schülerinnen des Oberstufenzentrum Prignitz begeben sich auch in diesem Jahr im Rahmen des überregionalen Projektes „Zeitensprünge“ auf Spurensuche


(auf dem Foto: Tina Mannigel, Yves Seipold, Marie-Luise Mecklenburg, Simone Ahrend und Antonia Zellin)

Im Rahmen des außerschulischen Projektes ,,Zeitensprünge“ erforschen wir, Tina Mannigel, Marie Luise Mecklenburg und Antonia Zellin, Schülerinnen des 12. Jahrganges, die Geschichte unserer Schule.

Unsere Schule befindet sich im ehemaligen Verwaltungsgebäude des VEB Nähmaschinenwerkes bzw. VERITAS-Werkes und ist somit ein sehr geschichtsträchtiger Ort, dessen Bedeutung vielen Jugendlichen, die an unserer Schule lernen, gar nicht mehr bewusst ist.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der DDR-Geschichte, der Zeit der Wende, der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten und der damit verbundene Wandel zu einer Bildungsstätte. Besonders interessiert uns, warum das damalige Nähmaschinenwerk so plötzlich geschlossen und abgewickelt wurde, welche Auswirkungen das auf die damaligen Arbeiter/innen des Werkes hatte und mit welchen Gedanken und Gefühlen sie diese Zeit verbinden.  Aus diesem Grunde sind wir auf der Suche nach Zeitzeugen, die im Nähmaschinenwerk gearbeitet haben oder dort gelernt haben.

Die Auftaktveranstaltung zu dem Projekt, an dem 30 weitere Gruppen aus dem Land Brandenburg und Berlin teilnehmen, fand am 20. September des vergangenen Jahres im NS-Dokumentationszentrum in Berlin statt. Begleitet wurden wir von der Kommunikations-designerin Simone Ahrend. Mit den anderen Teilnehmern besuchten wir dort verschiedene Workshops, in welchen wir lernten wie man Quellen analysiert, Zeitzeugen interviewt und Bildmaterial interpretiert.

In regelmäßigen Abständen treffen wir uns mit Frau Ahrend, um die Ergebnisse unserer Ausarbeitungen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Außerdem werden wir bei unserer Recherche unterstützt von Yves Seipold, Referent beim Zeitwerk – Beratungsstelle für Jugendgeschichtsarbeit und Mitarbeiter beim Landesjugendring Brandenburg e.V.

Unsere nächsten Ziele sind ein Interview mit Lothar Wuttke, dem Vorsitzenden des Veritas-Klubs Wittenberge sowie ein Besuch im DDR-Geschichtsmuseum „Tränenpalast“ in Berlin.

Wenn Sie, liebe Leser/innen, Lust haben, uns etwas über das ehemalige Nähmaschinenwerk, das Leben und Arbeiten an diesem historischen Ort zu berichten, dann wenden Sie sich doch bitte an das OSZ Prignitz.                                                             

                                                         Marie-Luise Mecklenburg, Tina Mannigel und Antonia Zellin

6. Prignitzer Karrieretag

Heute um 10:00 Uhr wird der 6. Prignitzer Karrieretag offiziell im Oberstufenzentrum Prignitz eröffnet. Interessante Angebote und Informationen erwarten Euch. Nehmt die Gelegenheit wahr, Euch über die beruflichen Möglichkeiten in der Prignitz zu informieren und kommt mit den Ausbildungsbetrieben und allen, die sich in der Berufsausbildung engagieren, ins Gespräch. Bis gleich, Bilder folgen.

Malen mal anders

Freies Malen ohne Norm, Vorgabe und ohne Bewertung im Malort bei

                 Rainer Trunk in der Montessori-Schule in Wittenberge   

Das klingt zunächst sehr ungewöhnlich, aber die Schüler des Kunstkurses der Jahrgangsstufe 12 des OSZ Prignitz, durften diese Erfahrung machen.

Insgesamt vier Mal besuchten wir im Dezember und Januar den Malort im Horning 9c, gegenüber der Montessori Schule in Wittenberge. Geleitet wird dieser Malort vom Kunstpädagogen und Künstler Rainer Trunk, der als Kunstlehrer an der Montessori-Schule tätig ist.

Die Ursprünge gehen zurück auf den ersten Malort, der in Paris von Arno Stern in der Nachkriegszeit gegründet wurde. Der gebürtige Deutsche flüchtete in der Zeit des zweiten Weltkrieges nach Frankreich. Dort hatte er die Aufgabe, sich um Kriegswaisen zu kümmern. Um ihnen eine Aufgabe zu geben, ließ er sie malen. Dadurch fiel ihm auf, dass sich gewisse Zeichengrundformen, wie z.B. Kreise und Spiralen, bei beinahe jedem Kind, auch bei Kindern anderer Naturvölker, wiederholten. Demnach geht es ihm nicht darum, im eigentlichen Sinn schön zu malen, sondern zurück zum natürlichen Impuls zu finden.

Nun etwas zum Malort selbst. Früher diente das Gebäude als Friseursalon, wurde dann aber auf Anregung von Rainer Trunk und mit Unterstützung der IBIS-Schule zu einer Galerie und zum Malort umfunktioniert. Der Malort ist ein fensterloser Raum, dessen Wände mit Packpapier verkleidet sind. In der Mitte des Raumes befindet sich eine Halterung, auf welcher die Farben und Pinsel nach einem festen Prinzip angeordnet sind. Trotz der Freiheit, dass man malen kann, was man möchte, gibt es dennoch einige Regeln, an die es sich zu halten gilt. Die Wichtigste ist, die Bilder verlassen niemals den Malort, da diese sonst Bewertungen ausgesetzt sind, und dies der Ursprungsidee des Malorts, widerspricht.

Die Schüler des Kunstkurses empfanden diese Erfahrung vor allem als sehr entspannend. ,,Man konnte sich durch die Stille, die herrschte, besser konzentrieren und sich seinem Bild widmen.“, schreibt eine Schülerin. Insgesamt kam der Malort sehr gut an, da eine andere Atmosphäre herrscht, als im normalen Kunstunterricht, wo unsere Arbeiten ja meistens benotet werden (müssen). Es ist eine interessante Erfahrung, die sich, egal in welcher Altersklasse man sich befindet, positiv auswirkt und definitiv auch den Blickwinkel auf die Kunst verändert.

Wir danken unserem Maldienenden Rainer Trunk, dass wir bei ihm zu Gast sein durften, unserer Lehrerin Liane Richter, die den Besuch organisierte und empfehlen auch anderen Klassen und Schülern, sich auf diese besondere Form des künstlerischen Gestaltens  einzulassen.

Jeremy Gögelein und Antonia Zellin (GK-Kunst 12)

Neuer inklusiver Koch-Workshop am OSZ Wittenberge

Im Oberstufenzentrum Prignitz fand am 16. Januar 2020 der zweite Kochworkshop des dritten Lehrjahres im Rahmen des Verbundprojektes „Inklusive Küche 4.0“ (IKKE) statt. Vier Teams stellten im Rahmen ihrer Ausbildung ein Buffet zum Modulthema „regionale Küche des Landes Brandenburg“ zusammen. Jedes Team bestand aus Auszubildenden zum Koch, zu FachpraktikerInnen Küche und TeilnehmerInnen aus der Lebenshilfe.

Die Vorfreude war nach dem gelungenen ersten Kochworkshop im Mai 2019 groß. Dieser blieb allen 13 TeilnehmerInnen positiv in Erinnerung. Seitdem wurden sie als inklusive Klasse gemeinsam im Modul „Regionale Küche des Landes Brandenburg“ unterrichtet. Im Rahmen des Unterrichts recherchierten sie regionale Produkte im Einzelhandel, suchten gemeinsam geeignete Rezepte, schrieben Einkaufslisten und entwickelten einen detaillierten Ablaufplan.

Durch die intensive Vorbereitung arbeiteten die Teams beim Workshop weitestgehend selbstständig zusammen. Zusätzlich standen ihnen zuverlässig die Fachlehrkräfte Andreas Warmus und Annegret Sommer, der BBZ-Ausbilder Jan Härtling sowie Lebenshilfe-Küchenleiterin Daniela Dierks mit Rat und Tat zur Seite.

Der praktische Teil der inklusiven Arbeit funktionierte ausgesprochen gut. In Interviews gaben einige Teilnehmer zu, zum Start des Projektes aufgrund der unterschiedlichen Fähigkeiten Bedenken gehabt zu haben. Diese haben sich beim gemeinsamen Kochen aber nicht bestätigt. Im Gegenteil, die zukünftigen FachpraktikerInnen Küche sowie TeilnehmerInnen der Lebenshilfe konnten beim Kochen zeigen, dass sie in vielerlei Hinsicht mit den Koch-Auszubildenden problemlos mithalten können. Zwei Auszubildende zum Koch resümierten, dass das gemeinsame Kochen Vorurteile überwunden hat und die eigene soziale Kompetenz deutlich gestärkt wurde. Mit großer Geduld zeigten sie ihren Teammitgliedern spezielle Schneidetechniken oder lernten sogar Neues voneinander. Gemeinsam wurde auch der Thermomix bedient, der am OSZ zum ersten Mal in der Ausbildung eingesetzt wird. Er soll Menschen mit Beeinträchtigungen dabei unterstützen, die Arbeitsschritte einfacher verfolgen zu können.

Zeitweise begleiteten drei Presse-Teams das gemeinsame Kochen. Sie waren erstaunt über die reibungslose Zusammenarbeit der Teams und konnten sich auch vom tollen Ergebnis überzeugen. Schulleiter Jan Meyerhoff durfte zwischendurch in die Töpfe schauen und eröffnete stolz das Buffet im Lehrrestaurant, welches von zukünftigen Hauswirtschaftshelfern nach Anleitung von Berit Hafke und Janett Kugler professionell eingedeckt wurde.

Koch-Teams, Lehrkräfte, Ausbilder, Pressevertreter, Schulleiter und das Projekt-Team speisten im Anschluss gemeinsam und waren begeistert über die Ergebnisse des gemeinsamen Kochens. Putenrouladen mit Spinatfüllung, Kartoffelsuppe und -gratin, Rührei, Kräuterbutter, selbstgebackenes Brot, verschiedene Salatvariationen, eine Fischpfanne und mehrere Desserts ließen an diesem Tag keine kulinarischen Wünsche mehr offen.

Exkursion nach Berlin

Am Donnerstag, den 12.12.2019, machten sich die Klassen FOW18 und FOW19 auf den Weg nach Berlin.

Erstes Ziel war der berühmte „Checkpoint Charly“ im Zentrum Berlins. Für die Schüler heute kaum noch vorstellbar, trafen hier in der Zeit des kalten Krieges die Machtblöcke aufeinander.

Anschließend ging es in das „Berlin Dungeon“. Hier wurden Episoden aus der Berliner Geschichte in teilweise „erschreckender“ Weise dargestellt. Das Ganze sehr zum Spaß der Schüler.

Ein Besuch des Weihnachtsmarktes auf dem Alexanderplatz rundete das Programm ab.

Lehrbetriebskonferenz Agrarbereich

Zwei Tage vor Nikolaus fand die alljährliche Lehrbetriebskonferenz für den Agrarbereich statt. 23 Ausbilder waren der Einladung gefolgt und zu einem informativen Nachmittag zusammen gekommen.

Abteilungsleiterin Frau Pries berichtete von der Entwicklung der Schülerzahlen und erklärte die unterschiedlichen Beschulungen der dual Studierenden.

Frau Gruchmann analysierte als Ausbildungsberaterin den Verlauf und die Ergebnisse der letzten Abschlussprüfungen und die Entwicklung der aktuellen Auszubildenden-Zahlen.

Frau Wachholz erklärte den Ausbildern die Neuerungen, die sich durch das Schulprogramm „webschule“ ergeben.

Die Ausbildungsberufe „Landwirt“ und „Landwirtschaftshelfer“ erhalten einen neuen Lehrplan. Frau Reising informierte über den Stand der Bearbeitung. Zudem gab es Informationen zum Unterrichtsgeschehen in den Helfer-Berufen.

Von den schönen Seiten im schulischen Alltag berichtete Herr Schliemann: Er stellte seine Exkursion zur Messe „Agritechnica“ und die Erfolge beim Berufswettbewerb in der Landwirtschaft vor.

Einen Schwerpunkt dieser Veranstaltung stellte die Vorstellung des schulinternen Lehrplans für das Fach „Wirtschafts- und Sozialkunde“ am OSZ Prignitz dar. Frau Friehs und Herr Neumann konnten in ihrer Präsentation darlegen, dass die Themen im WISO-Unterricht für die Azubis durchaus wichtig sind und sie nicht überfordert werden. Gleichzeitig wurde klar, dass das Nichtbestehen der Abschlussprüfung für viele Azubis bei mehr Lehrmotivation nicht notwendig wäre.

Zum Abschluss hatten die Ausbilder die Gelegenheit, sich bei allen anwesenden Lehrkräften über die Entwicklung und den Leistungsstand ihrer Auszubildenden zu informieren.

K. Friehs